Das Public Program OPENING UP: BIS AUF WIDERRUF GEÖFFNET nimmt das Thema des Angewandte-Festivals Öffnungen/Openings beim Wort. Was wird geöffnet, wenn etwas eröffnet wird? Wer ist eingeladen? Wer ist ausgeschlossen? Wer hat eine Stimme? Workshops, Performances, Rundgänge, Interventionen, Diskussionen und künstlerische Positionen thematisieren freie Meinungsäußerung und Interaktion im physischen und im digitalen öffentlichen Raum. Exemplarisch werden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des ehemaligen Finanzgebäudes verhandelt, das seit Herbst 2018 Teil der Räumlichkeiten der Angewandten ist. Eröffnet wird ein Raum für produktive Konfrontationen, der einen Austausch mit verschiedenen Akteur*innen und Besucher*innen ermöglicht. So lädt das Programm ein, Spuren nachzugehen und zu hinterlassen, unterschiedliche Narrative zu verhandeln, Widersprüche hörbar zu machen, und wird zum Verstärker von Stimmen und Gegenöffentlichkeiten.

 

OPENING UP: BIS AUF WIDERRUF GEÖFFNET fragt nach Möglichkeiten der Versammlung und der Auseinandersetzung im öffentlichen Raum des 21. Jahrhunderts. Wie können wir heute Öffentlichkeit verstehen? Was sind ihre diskursiven und technologischen Ermöglichungs- und Verunmöglichungsbedingungen? Und wie kann eine demokratische Gegenöffentlichkeit in einer neoliberalen Gegenwart entstehen, die sich vielerorts auch mit öffentlichen Mitteln zunehmend entdemokratisiert?

 

 

The public program OPENING UP: BIS AUF WIDERRUF GEÖFFNET [Open until revoked] takes the theme of the Angewandte Festival Öffnungen/Openings at its word. What opens at an opening? Who is invited? Who is excluded? Who has a voice? Workshops, performances, walks, interventions, discussions, and artistic positions thematize the freedom to voice one’s opinion and interaction within a physically and digitally public space. The past, present, and future of the former finance building is negotiated in examples; since autumn of 2018, the finance building has been a part of the Angewandte campus. This has opened up a space for productive contemplation, enabling an exchange of ideas among the actors and visitors. Thus, the program invites visitors to follow traces, to pursue and leave behind again; it allows for various narratives to be negotiated and contradictions to be uttered; and it has become an amplifier for public and counter-public voices.

 

OPENING UP: BIS AUF WIDERRUF GEÖFFNET [Opening up: open until revoked]

inquires about the possibilities for gathering and confrontation in the public spaces of the 21st century. What do we understand by public space today? What are the discursive and technological conditions for allowance and denying? And how can a democratic counter-public be created in the neoliberal-capitalist present, which in many places is increasingly losing its democratic infrastructure even where public resources are available?

 

Programmflyer download

TEAM

Teilnehmer*innen des /ecm Lehrgangs für Ausstellungstheorie und -praxis 2018–2020

Johanna Amlinger, Felix Balzer, Nathalie Bauer, Johannes Brodnig, Angelika Burtscher, Marc Celuch, Veronika Hackl, Jens Hecker, Judit Horvath, Eva Hörmanseder, Eleni Kampuridis, Johannes Kapeller, Radostina Kostadinova, Katharina Lehner, Laura Luzianovich, Marion Oberhofer, Burcu Öztürkler, Gabriela Petrovic, Nora Pierer, Lucia Andrea Wagner, Teresa Wally, Jo Zynda

 

/ecm Leitungsteam

Martina Griesser-Stermscheg, Christine Haupt-Stummer, Renate Höllwart, Beatrice Jaschke, Monika Sommer, Nora Sternfeld, Luisa Ziaja

 

/ecm Assistenz

Marianna Mondelos, Frank Müller

 

 

PARTNERS

Jessica Beer, Martin Krenn, Gabu Heindl, Kristian Lukić

 

CONTACT

Universität für angewandte Kunst Wien
/ecm–Masterlehrgang
Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Wien, Austria
Web: www.ecm.ac.at
Tel: +43 1 71133 – 27 52